„Ein Herz für Obdachlose“ und eine Gelegenheit, etwas zurückzugeben

Die beiden Jungen Damen Brooklyn (13, links) und Hallie Miller (16) im beim Verpacken der Geschenkkartons für Obdachlose. Jane Miller
Die beiden Jungen Damen Brooklyn (13, links) und Hallie Miller (16) im beim Verpacken der Geschenkkartons für Obdachlose.

von Jane Miller, Leiterin der Jungen Damen, Gemeinde Wien 4

Die Jungen Damen der englischsprachigen Gemeinde Wien 4 sind erstaunlich! Sie haben vom österreichweiten Projekt „Ein Herz für Obdachlose“ gehört und waren begeistert von der Gelegenheit, unserer Gesellschaft etwas von jener Geborgenheit zurückzugeben, die sie selbst hier erleben. Als Leitung der Jungen Damen haben wir sie im Dezember 2020 gebeten, Gegenstände bei einem Onlineshop auszusuchen und zu mir nach Hause zu schicken, damit wir sie sicher verpacken und die Kisten an die Kirche liefern konnten. Wir hielten dies für eine gute Idee, da viele der Mädchen in der Slowakei leben und zu dieser Zeit die Grenze nicht überschreiten konnten. Wir ermutigten die Jungen Damen, wenn möglich zu versuchen, etwas von ihrem eigenen Geld für die Sache zu spenden. Die Mädchen haben wirklich einen tollen Job gemacht. Aufgrund ihrer Spenden konnten wir 14 Kartons vollpacken. Diese Mädchen sind so ein großartiges Beispiel für Wohltätigkeit.

Familie Duerden beim Online Einkauf für Obdachlose. Im Bild: Junge-Damen-Ratgeberin Schwester Rommey Duerden und ihre Töchter Petra (11) und Britannia (14). Duerden
Familie Duerden beim Online Einkauf für Obdachlose. Im Bild: Junge-Damen-Ratgeberin Schwester Rommey Duerden und ihre Töchter Petra (11) und Britannia (14). (Foto: Rommy Duerden)

Wie im Projekt vorgesehen, wurden die Kartons im Jänner 2021 an die Wiener Obdachlosen übergeben, da sie in der Zeit nach Weihnachten immer noch frieren und sich von öffentlicher Seite oft „vergessen“ fühlen.

Einige Artikel waren so billig wie Taschentücher für einen Euro oder so teuer wie ein Satz Winterhandschuhe, einen Schal und eine Mütze für 20 Euro. Wir dachten, eine breite Preisspanne würde es jedem leicht machen, daran teilzunehmen. Alles, was die Mädchen tun mussten, war, den Gegenstand, den sie spenden wollten, von der Wunschliste auszuwählen, ihn online zu kaufen und er wurde automatisch zu meinem Haus in Wien geschickt. Wir hielten dies für einen guten Plan, da er kontaktlos war und es unseren Freundinnen von den Zeugen Jehovas, die bis nach Bratislava in der Slowakei leben ermöglichte, trotz der Reisebeschränkungen teilzunehmen. Wir gaben den Mädchen vier Wochen Zeit, um die Einkäufe zu tätigen. Nachdem wir die Spenden erhalten hatten, verpackten meine Mädchen (auf dem Foto abgebildet) die Schachteln, wir fügten handschriftliche Botschaften dazu und lieferten sie an die Kirche.